Aktuelles

Hier eine Zusammenfassung der in der Gemeindeversammlung am 27.09.2020 in der Erlöserkirche behandelten Tagesordnungspunkte:

Evangelisches Gemeindezentrum Johanneskirche

Nach den ersten Überlegungen, wie zukünftig am Standort Forstwald evangelisches Leben weiterhin ermöglicht werden kann, gab es schon einen Ortstermin mit einem Architekten, sodass die detailliertere Planung fortschreiten kann. Das Grundstück im Forstwald soll auch zukünftig bei der Gemeinde bleiben. Die evangelische Arbeit soll über die Altenarbeit hinaus im Forstwald stattfinden und sichtbar sein. Hier gibt es noch Bedarf.

Pfarrstellenbesetzung

Es gingen drei Bewerbungen auf die Pfarrstellenausschreibung an der Alten Kirche ein. Ein Pfarrwahlausschuss, der sich aus den Mitgliedern des Bevollmächtigtenausschusses und zwei Delegierten der Friedenskirche zusammensetzt, wird sich am 01.10.2020 zur Vorarbeit treffen, um einen Fragenkatalog zu entwickeln, der allen Bewerbern gestellt wird. Am 10.10.2020 wird es einen Bewerbertag geben, an dem sich alle Bewerber/in vorstellen. Danach wird entschieden, wer zu möglichen Probegottesdiensten eingeladen wird. Danach trifft sich der Pfarrwahlausschuss erneut, um zu beraten, mit welchem Kandidaten man in die „zweite“ Runde, d.h. eine anzufertigende Katechese, geht. Eine entsprechende Wahl ist möglichst noch in diesem Jahr anzustreben.

Pfarrer Jörg Geyer befindet sich in der Wiedereingliederung. Bis auf weiteres wird er daher von Pfarrer Yuriy Babych vertreten. Wir wünschen Pfarrer Geyer an dieser Stelle viel Erfolg für seine Wiedereingliederung.

Citykirchenkonzept

Seit dem 01. April 2020 ist Pfarrer Falk Schöller als Citykirchenpfarrer im Dienst. Viele von Ihnen haben ihn schon bei Gottesdiensten oder anderen Veranstaltungen kennengelernt. Da die Citykirchenarbeit in dieser Form neu in Krefeld ist, wurde sie in der Gemeindeversammlung kurz durch Pfarrer Harms vorgestellt.

Citykirche Krefeld – Menschen, Orte, Ziele

1) Menschen: Gemeindeverband, Kuratorium, Pfarrer Der Evangelische Gemeindeverband hat zum 1. April eine Pfarrstelle mit einem Dienstumfang von 50% errichtet. Wir haben im Vorstand und in der Verbandsvertretung überlegt, wie wir neben den Gemeinden uns übergemeindlich anders und neu aufstellen können. Unsere Idee: wir brauchen ein neues Gesicht für das evangelische Profil in Krefeld, in der Innenstadt. Zum 1. April wurde die Stelle besetzt. Wichtig ist uns, dass diese Arbeit mitgetragen wird. Ein Kuratorium soll dies leisten – und zugleich für die Verbindung zwischen den Menschen und den Gemeinden mit verantwortlich sein. Prof. Dr. Walter Becker, früher in Krefeld an der Hochschule, leitet das Kuratorium, Pfarrer Marc-Albrecht Harms ist für den Gemeindeverband und für Krefeld-Süd im Kuratorium und stellvertretender Vorsitzender. Dazu kommen aus der Friedenskirche Pfarrerin Sylvia Pleger, für die Kirchenmusik und die Alte Kirche Christiane Böckeler, für das Ehrenamt der Alten Kirche Helga Schmitz, für Krefeld-Nord die Presbyterin Katrin Schöller-Wellen und für die Pauluskirche Monika Kaiser. Seit 1. April da und am 26. April in der Alten Kirche eingeführt ist Pfarrer Falk Schöller. Er ist der neue Citykirchenpfarrer. Mit 50 Jahren ist er in der Mitte des Lebens – und in der Mitte von Krefeld für den Aufbau und die Ausgestaltung der Citykirchenarbeit verantwortlich.

2) Orte: Westwall - Alte Kirche – Friedenskirche – Lutherkirche

In der Mitte von Krefeld evangelisch sein. Wo ist die Citykirche eigentlich verortet und zuhause? Die Antwort: überall da, wo in Krefeld Mitte evangelische Kirche sichtbar ist. Am Westwall, beim Gemeindeverband, wird künftig das Büro sein. Wichtig ist aber auch, dass Falk Schöller überall da sichtbar und vernetzt ist, wo evangelische Kirche heute ist.

Da ist zunächst die Alte Kirche, auf dem Platz der ältesten Kirche in Krefeld, relativ zentral gelegen, mit einem Vorplatz: hier soll Citykirche sichtbar sein. So wie beispielsweise bei der Aktion „Kirche findet Stadt – Krefeld Flügel verleihen“; mit der die vier in diesem Jahr geplanten verkaufsoffenen Sonntage begleitet werden. In diesem Zusammenhang wurde auf die Notwendigkeit der Barrierefreiheit der Alten Kirche hingewiesen. Die Gemeinde ist im Gespräch mit der Stadt.

Da ist dann die Friedenskirche, die mit dem Gemeindehaus, dem Kulturpunkt und der Jugendarbeit im Zentrum und doch ein wenig außerhalb des Zentrums steht. Hier ist die Fest- und Feierkirche des evangelischen Krefelds, mit der Kulturpunktarbeit wurde viele Jahre vor allem mit Vorträgen und Konzerten das evangelische Krefeld sichtbar. Auch hier soll Citykirche sichtbar sein.

Dann ist da die Lutherkirche, sie liegt eigentlich im Zentrum von Krefeld, durch die Bahnstrecke aber doch ein wenig außerhalb. Das Helios-Klinikum ist hier nebenan. Auch hier soll Citykirche sichtbar sein.

Sind das die richtigen Orte? Ist es überhaupt notwendig, sich zu verorten? Kann eine solche Arbeit an verschiedenen Orten angesiedelt werden, zuhause sein? Das fragen wir uns, in der Tat, und die Antwort wird sein: wir werden sehen, was sich wie und wo entwickelt. Aber das ist einmal der Startpunkt.

3) Ziele – das evangelische Krefeld stärken

Eine Citykirche soll Kirche in der City und für die Menschen in der City sein – für die Menschen, die bei der gemeindlichen Arbeit vielleicht manches Mal zu wenig im Blick sind. Die Situation in Krefeld ist in vielerlei Hinsicht herausfordernd und zugleich im Umbruch: das gilt mit Blick auf Kirche, Gemeinden, Pfarrer ebenso wie mit Blick auf die Innenstadt, den Handel, die Kultur, die Wirtschaft, die Hochschule und die Menschen, nicht erst seit der Corona Pandemie, aber seither noch verstärkt. Als Kirche sind wir, von der Bevölkerung in der Innenstadt betrachtet, auf dem Rückzug, aber viele Menschen arbeiten und beleben die Innenstadt. In dieser Innenstadt sichtbar, vernetzt, ansprechbar zu sein, mit Verkündigung, Seelsorge, Kultur und Bildung, dafür soll die Citykirche stehen. Sich aktiv in die Entwicklungen einzubringen, das wünschen wir uns von der Citykirche und dem Citykirchenpfarrer – eine Ausstrahlung in die Stadtgesellschaft hinein und eine Einstrahlung aus der Stadtentwicklung in die Kirchengesellschaft. Es ist ein Experiment, ein Wagnis, das auf Wohlwollen und Miteinander angewiesen ist, auf Menschen, die diese Arbeit mit begleiten und mittragen. 

Presbyteriumswahlen

Das Presbyterium der Gemeinde Alt-Krefeld ist zurückgetreten und damit handlungsunfähig. Der Kreissynodalvorstand hat zur Überbrückung einen Bevollmächtigenausschuss (BV) eingesetzt, der die Geschäfte der Gemeinde führt: Mitglieder sind: Jutta Schmitz, Christiane Böckeler und Bernd Leven als Mitglieder von Alt-Krefeld, sowie Pfarrer Christoph Tebbe aus Krefeld-Nord und Skriba im Kirchenkreis, Hans-Hennig von Bassewitz, Presbyter aus Viersen und Mitglied im KSV und Pfarrer Marc-Albrecht Harms von der Markuskirche und Vorsitzender des Gemeindeverbandes. Der BV leitet und begleitet die Gemeinde in den o.g. Punkten und in der wichtigen Frage der Gemeindeentwicklung und Bauunterhaltung sehr intensiv. Ziel des BV ist es, die dicksten Brocken, gerade beim Thema Gebäude, noch in diesem Jahr abzuräumen bzw. auf die Spur zu setzen, sodass ein künftiges Presbyterium sich vermehrt um die inhaltliche Arbeit kümmern kann: also

- Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und KiTa?

- Wie sieht eine Zusammenarbeit mit der Friedenskirche aus?

- Wie bringt sich die Gemeinde in den Strukturprozess auf Verbandsebene ein?

- Was geschieht am neu entwickelten Standort Johanneskirche? Wie kann ich das Citykirchenkonzept mit Leben – in der Zusammenarbeit mit dem neuen Pfarrer/der neuen Pfarrerin – füllen?

- Welche kirchliche Arbeit soll an den jeweiligen Standorten: EK, AK und JK getan werden?

- Wie können wir die Gemeindearbeit mit den zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen schaffen? Oder wollen wir uns auf den Weg machen, neue Finanzquellen zu entdecken, die mehr Personalstunden ermöglichen?

- Wie kann unsere Gemeinde auch in Zukunft lebendig bleiben und vor allen Dingen auch jüngere Menschen ansprechen?

- Wie finden wir Partner, um uns gemeinsam auf den Weg zu machen, wie z.B. mit dem Städtetag oder dem Krefelder Werbering, was auch eine Stadtgesellsschaft letzlich bereichert.

- Wer kümmert sich um den Standort Johanneskirche, wenn Herr Goldammer 2021 endgültig in den Ruhestand geht?

Eine spannende Zeit steht vor dem neu zu wählenden Presbyterium. Es können neue Wege beschritten werden, man kann auf motivierte Mitarbeiter zählen, die nur darauf warten, dass sie mit einem neuen und motivierten Presbyterium sich an die Arbeit begeben.

Daher hier auch noch einmal an Sie, liebe Gemeinde, die Bitte, sich an der Arbeit des zukünftigen Presbyteriums zu beteiligen. Stellen Sie sich als Presbyter zur Verfügung oder schlagen Sie jemanden vor, den Sie für das Presbyteramt für geeignet halten, damit wir unsere Gemeinde gut durch die spannenden Aufgaben und Herausforderungen der nächsten Zeit führen können.

Ihr Bevollmächtigtenausschuss der Gemeinde Alt-Krefeld

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