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Falk Schöller - Citypfarrer für Krefeld

Liebe Gemeinde,

wenn ich mich Ihnen heute vorstelle, dann muss ich zwei Dinge gleichzeitig tun: Mich als Person Ihnen vorstellen und meine neue Rolle. „Suchet der Stadt Bestes“ (Jer 29,7), das ist zusammengefasst der Auftrag und der Anspruch, „Suchet, so werdet ihr finden!“ (Mt 7,7), das ist der Zuspruch Jesu für meinen Dienst in Krefeld.

Das Beste suchen in Krefeld, das, was schon da ist, und bisher nicht so richtig ins Licht gekommen ist. Das ist in Krefeld wichtig, gerade in der Innenstadt, der City. Dazu ist es wichtig, Menschen aufzusuchen, da wo sie arbeiten, einkaufen, unterwegs sind – und Angebote zu machen mit den Themen, die ihnen auf der Seele brennen. Evangelisch in Krefeld, diese Aufgabe aller Gemeinden gemeinsam hat mit meiner Stelle eine Verankerung als Pfarrstelle im Gemeindeverband bekommen.

Was braucht es, um wirksam zu sein? Ein Netzwerk im Zusammenspiel von Kirche und Stadt, einen Netzwerker, der Menschen verknüpft, Ideen aufgreift, sich einmischt und anregt. Das Beste suchen heißt auch, das Beste entwickeln, gemeinsam mit anderen, die in und für Krefeld sich dieser Herausforderung stellen. Am Reich Gottes mitbauen, soweit es Menschen möglich ist, mitten in der Stadt mit und für Menschen, gemeinsam mit den Engagierten in den Gemeinden, das finde ich attraktiv, spannend, verheißungsvoll.

Anknüpfen darf ich insbesondere an der Alten Kirche mit ihrer ganz zentralen Lage und an der Friedenskirche, bei der sich der KulturPunkt entwickelt hat. Aber auch die Lutherkirche liegt ja mitten in Krefeld. Fäden aufnehmen, verknüpfen, das ist das eine, sichtbar Neues entstehen zu lassen, Kultur, Gottesdienst, Politik, Soziales, das geht nur in gutem Miteinander. Daran arbeite ich und darauf hoffe ich.

Auf diese neue Aufgabe mitten in Krefeld freue ich mich sehr. Es geht darum Brücken zu bauen, Ideen aufzunehmen und einzubringen, miteinander zu entwickeln, umzusetzen, zu feiern, das ist meine Leidenschaft. Nach dem Theologiestudium habe ich einige Jahre Brücken gebaut zwischen Wirtschaft und Kirche, erst ehrenamtlich, dann als Pfarrer an der Evangelischen Akademie Bad Boll. Dann zwischen Sozialwirtschaft und Kirche, in der Diakonie. Und auch in meinem zweiten Standbein, in Coaching und Beratung, geht es um dasselbe. Seit 50 Jahren bin ich nun auf der Welt, seit über 30 Jahren gemeinsam mit meiner Frau Brücken bauend und Miteinander gestaltend unterwegs, mit evangelischem Profil. Unsere drei Töchter haben uns auf unseren Lebensstationen begleitet, seit 20, 19 und 16 Jahren. Wir leben in Hüls – wir finden, das ist auch Krefeld. Und fühlen uns am Niederrhein wohl.

Wer mehr wissen will, kann mich kennenlernen, herzlich gerne. Schriftlich hat Dr. Jens Voß von der Rheinischen Post einen Artikel geschrieben, in dem ich mich gut getroffen fühle: zum Artikel

Oder mich einfach kontaktieren. Noch ist vieles im Fluss und im Werden, es ist schön, wenn Sie Ideen, Interesse, Impulse haben.

Falk.schoeller@ekir.de      oder      0179/9182496

Wenn ihr das Beste für die Stadt sucht, werdet ihr es finden. „Mit Jesus Christus: Mutig voran!“, dieser Spruch aus meiner Jungscharzeit im CVJM ist für mich leitend.

Falk Schöller

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