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 Ein paar klare Worte...

Können ja nicht schaden!

Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen scheuen sich Kinder und Jugendliche weniger, auszusprechen, was sie denken. So haben wir die Konfis gefragt, was ihnen an der Konfirmandenzeit gefallen hat und was eher weniger... Hier eine Auswahl der Antworten. 

Die Konfis fänden es „voll cool“, wenn es  auch bzw. mehr Jugendfahrten gäbe, „das gibt´s, da war meine Freundin mit einer Gruppe in Italien und die haben da auch ziemlich viel erlebt!“  

Ein weiterer Zugang zu den Herzen der Jugendlichen ist:  Beteiligung! Auch die Gottes-dienste „in kleineren oder größeren Gruppen wirklich zu planen!“ So wie bei Pfarrerin Pleger, als sie mal einen Apfelbaum gepflanzt hatten: „Da hab ich auch einen Text gelesen!“ „Weil man am Ende das Ergebnis mitbekommen hat, wenn man hier (im Unterricht) so sitzt und die 1,5 Stunden zuhört fühlt man sich nicht so wirklich angesprochen.“ 

Manchmal waren ihnen die Gottesdienste zu „unmodern“ oder die Themen zu „uninteressant“, da wurde es schwierig mit dem Zuhören: „Ich weiß nicht, was dabei rum kommen soll… wenn man nicht einbezogen wird.“ 

Klare Worte, klare Vorschläge: Modernere, schnellere Musik! Sogar Diskussionen könnten sich die KonfirmandInnen vorstellen, dass „die Gemeinde auch was dazu sagen kann.“ 

Jugendgottesdienste? Nö, höchstens zusätzlich. Aber mehr Gemeinschaft wünschen sie sich! 

„Ich war jetzt 25 Mal im Gottesdienst und habe keinen kennengelernt, man kommt einfach gar nicht in Berührung. Ich fände es interessant zu wissen, wer da noch so hinkommt. Dass man auch hinterher miteinander redet.“

Manche ließen sich sogar für ein Ehrenamt begeistern, eine Konfirmandin ist bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv – und lernt jetzt arabisch!