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Aus erster Hand: Konfifahrt 2017

Marie-Sophie erinnert sich:

"Am Samstag den 21.10. trafen wir uns morgens um 5.45 Uhr an der Erlöserkirche. Da sahen wir alle noch ziemlich verschlafen aus. Als wir dann aber um kurz nach sechs losgefahren sind, wurden wir langsam etwas wacher.

Zuerst sind wir nach Eisleben gefahren und haben dort einen Zwischenstopp gemacht. Bevor wir aber dort sein konnten, mussten wir noch eine 45 min Pause machen, damit Herr Geyer (unser Pfarrer und „Buspfarrer") weiterfahren durfte.

Als wir in Eisleben angekommen waren, haben wir unsere Zimmer eingeteilt und sind zu Luthers Taufkirche gelaufen, um zu wissen wo wir uns nach der freien Zeit wiedertreffen.

In dieser freien Zeit konnten wir einkaufen gehen, die Stadt kennen lernen oder so. Nachdem wir uns alle wieder an der Kirche zusammengefunden hatten, bekamen wir einen Workshop angeboten, bei dem wir einiges über die Taufe zu Luthers Zeiten und generell zu Luther gelernt haben.

Am Ende sind wir zu den Kirchglocken und in das Zimmer des Glöckners gelaufen. Das war sehr weit oben im Kirchturm und auf dem Weg dorthin gab es eine Wendeltreppe auf der einem schwindelig werden konnte und knarzende Holzstufen. Oben jedoch war der Ausblick aber einfach atemberaubend!

Endlich am Ziel in Wittenberg angekommen haben wir unsere Koffer ins Foyer gestellt, damit wir nach einer kurzen Einführung Abendessen essen konnten.

Als wir damit fertig waren bekamen wir noch eine etwas längere Einführung mit Regeln Essenszeiten und Schlüsselverteilung. Im Zimmer mussten wir dann noch unsere Koffer auspacken und danach haben wir uns im Seminarraum 1 zu unserer 1. ,,Versammlung" getroffen. Dort haben wir unsere Namen kennengelernt und noch andere Dinge über die Leute, die wir noch nicht kannten, erfahren. Als diese zu Ende war hatten wir bis 22.30 Uhr Freizeit und mussten dann unsere Handys abgegeben haben und in unseren Zimmern sein.

Am nächsten Morgen, Sonntag, wurden wir um 7.30 Uhr von den Betreuern geweckt. Dann mussten wir uns fertigmachen und bis spätestens 9.00 Uhr gefrühstückt haben. Danach haben wir uns um 9.30 Ihr im Foyer getroffen um in zwei Gruppen aufgeteilt zu werden. Eine Gruppe ist in die Stadtkirche gegangen. Die Andere in die Schlosskirche, die direkt neben der Jugendherberge liegt. Wir wurden innerhalb der zwei Gruppen noch in verschiedene kleine Gruppen aufgeteilt von denen jede auf bestimmte Sachen im Gottesdienst achten und aufschreiben sollte.

Nach dem Gottesdienst haben wir uns wieder im Seminarraum 1 zusammengefunden und über die Sachen, die wir aufgeschrieben haben, geredet. 

Von 12.00-13.00 Uhr gab es Mittagessen. Um 15.30 Uhr haben wir uns wieder im Foyer getroffen um zu einem 360° ,,Museum" zu gehen. Dort hatten wir dann eineinhalb Stunden lang Zeit um uns ein Bild mit mehreren nachgespielten Handlungen anzugucken. Das konnte man sich in einem runden Raum angucken. Dieses Bild hing im Vorraum.

Als wir damit fertig waren hatten wir bis 18.00 Uhr Freizeit. Von 18.00-20.00 Uhr gab es dann Abendessen. Danach hatten wir mal wieder eine Versammlung im Seminarraum 1. Um 22.30 Uhr war wie am Vortag Bettruhe.

Am Montag morgen wurden wir um 6.45 Uhr geweckt, damit wir rechtzeitig um 8.30 Uhr mit dem Frühstücken fertig waren, um dann nach Torgau zu fahren.  Auf dem Weg dorthin haben wir wesentlich länger gebraucht, als man normalerweise gebraucht hätte. In Torgau angekommen bekamen wir erst einmal eine Führung durch die dortige Stadtkirche und die Schlosskirche, bzw. hatten ein ,,Gruppenstärkendes" Projekt. Damit jeder beides erleben konnte wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine ist erst in die Kirchen gegangen und die andere hatten zuerst das Projekt.

Danach wurde getauscht. Als wir damit fertig waren hatten wir eine Stunde Freizeit zum Mittagessen und danach Zeit um in dem Gemeindehaus der Stadtkirche Spiele zu spielen. Wieder in der Jugendherberge angekommen, gab es um 18.00 Uhr wie immer Abendessen und danach eine Versammlung, bei der wir besprochen haben was wir Dienstag machen. Als wir damit fertig waren, war wie immer um 22.30 Uhr Bettruhe.

Dienstag wurden wir um 7.00 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück haben wir uns zu einer kurzen Versammlung zusammengefunden um zu besprechen, wer was bei unserem selbstgestalteten Gottesdienst, der für den Abend geplant war, vorbereitet. Danach brach die eine Hälfte auf, um bei einer Stadtführung teilzunehmen.
Die andere Hälfte blieb in der Jugendherberge um ihren Teil zum Gottesdienst vorzubereiten. Nach ca. 2 Stunden wurde getauscht. Als alle mit dem Programm fertig waren gab es Mittagessen. Den Nachmittag über hatten wir bis auf eine kurze ,,Generalprobe" Freizeit. Diese sollten wir nutzen, um uns Proviant für die Rückfahrt zu besorgen. Nach dem Abendessen hatten wir dann unseren kleinen, privaten Gottesdienst.

Wenn man wollte konnte man danach auch noch in den Keller der Jugendherberge gehen, wo Requisiten des Lutherfilms waren. An dem Abend War wie auch an den Tagen zuvor um 22.30 Uhr Bettruhe. Davor mussten wir allerdings auch schon so gut wie möglich gepackt haben, da wir am nächsten Tag kaum Zeit dafür gehabt hätten.

Am Mittwochmorgen wurden wir um 7.00 Uhr geweckt. Dann mussten wir noch schnell zu Ende packen und das Zimmer fegen. Zwischendurch hatten wir aber auch noch Zeit zum Frühstücken. Um 9.00 Uhr sind wir dann endlich losgefahren. Auf der Rückfahrt mussten wir wie auf der Hinfahrt auch mehrere Pausen machen, da Herr Geyer nur eine bestimmte Anzahl Stunden am Stück fahren darf. Während der Fahrt standen wir dann leider auch manchmal im Stau, was die Stimmung etwas verschlechterte.

Allerdings wurde sie nach einiger Zeit zum Glück wieder besser. In der letzten Stunde wurden dann auch Lieder im Bus gesungen. Als wir dann mit einer Stunde Verspätung an der Kirche ankamen, waren alle erleichtert nach der langen Fahrt endlich wieder zu Hause zu sein (Auch wenn einige am nächsten Tag schon wieder weggefahren sind).

Am Ende kann man nur sagen, dass es insgesamt ein sehr interessantes und lehrreiches Wochenende war, bei dem man auch neue Freunde gefunden hat."

Marie-Sophie de Gruyter (Konfirmandin)